KulTourTreff Würzburg

Leitungsteam

Henriette von Waldenburg-Limpächer

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Liebe 49ontop-Freundinnen und -Freunde, liebe Kulturbegeisterte,

ich freue mich sehr über jede Anmeldung und jede Teilnahme an einer Veranstaltung. Wenn ihr euch für eine Teilnahme an einer Veranstaltung entschließt, meldet euch jedoch bitte zuverlässig, rechtzeitig und bindend an! Bei einer Absage an einer fest gebuchten Veranstaltung muss ich darauf bestehen, dass entweder von euch eine Ersatzperson gefunden oder aber der Veranstaltungspreis bezahlt wird.

Alle Veranstaltungen werden von mir geleitet.

Eure Henriette

Unsere Veranstaltungen:

    Donnerstag, 19. September 2019: Tilman Riemenschneider im Museum Mainfranken

    Tilman Riemenschneider ist ein bedeutender Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik. Von 1485 bis zu seinem Tod 1531 unterhielt er in Würzburg eine große Werkstatt, die bis über die Stadtgrenzen hinaus nach Franken lieferte. Das Verbreitungsgebiet seiner Arbeiten entspricht dabei auffallend dem Einflussbereich des Würzburger Fürstbischofs. Zu Riemenschneiders Werken zählen die Steinfiguren für die Würzburger Marienkapelle. Adam und Eva vom Marktportal sind weltweit bekannt. Mit rund 80 Bildwerken besitzt das Museum für Franken die weltweit größte Riemenschneider-Sammlung. Geschichten über die Entstehungszeit oder die Wiederentdeckung seiner Kunstwerke beleben die aktive Auseinandersetzung mit der Kunst des Meisters.

    Anmeldung: bis 1. August 2019

    Dienstag, 6. August 2019: Henri de Toulouse-Lautrec im Georg Schäfer Museum Schweinfurt

    Beschreibung: „Henri de Toulouse-Lautrec hat sie alle gekannt: die Stars der Pariser Revuen, der Cabarets und der Theater. Das Nachtleben der Belle Époque im Vergnügungsviertel am Montmartre zog damals die Bohème gleichermaßen an wie das Finanzbürgertum und – nicht zuletzt – die Touristen. Ab 1891 entwarf er für Veranstaltungen Plakate, die so faszinierend waren, dass sie sogleich von Kunstfreunden gesammelt wurden. Dieses Plakatwerk wird hier lückenlos gezeigt. Zusammen mit seinen Kollegen Jules Chéret, dem Tschechen Alfons Mucha, der seit 1889 in Frankreich lebte, und Theóphile-Alexandre Steinlen prägte Toulouse-Lautrec damit einen eigenen Stil zwischen Impressionismus, Japonismus und Art Nouveau. Als Werbeträger bedienten sie sich des Farbdrucks der Chromolithographie. Sie erschufen damit eine eigene Bildwelt für den Auftritt der Schauspieler Aristide Bruant, der Schleiertänzerin Loie Fuller, der im Moulin Rouge arbeitenden Tänzerin Jane Avril und der weitgereisten Sängerin Yvette Guilbert. Mit dem Schwung der aus den Bildern sprühenden Lebenslust wandten sie ihre Darstellungsformen auch auf andere Motive an und beeinflussten damit bald ganz Europa. Das Museum Georg Schäfer zeigt zusätzlich zu den mehr als 50 Werken biografisches und historisches Material (Filme, Fotografien) aus der einzigartigen Sammlung des Musée d’Ixelles, Brüssel.“

    Anmeldung: bis 30. Juni 2019

     Montag, 1. Juli 2019: Führung durch das Clematisdorf Erlabrunn

    10 Jahre Clematisdorf Erlabrunn

    Erlabrunn feiert 2019 im Juli das 10jährige Bestehen als Clematisdorf. „Clematisfieber?“ – was ist denn das? Nun, es ist tatsächlich so, dass sich in dem schönen Weinort Erlabrunn ziemlich viel um diese herrliche Kletterpflanze dreht. Das idyllische, am Main gelegene Fachwerkdorf kann sich seit 2008 mit dem Titel erstes Clematisdorf Deutschlands schmücken – vielleicht sogar weltweit. Anlässlich der 800-Jahr-Feier von Erlabrunn beschloss der örtliche Obst- und Gartenbauverein für jedes Jahr der Gemeinde eine Clematis im Ort zu pflanzen. Mit großem Eifer wurden Clematis bestellt und gepflanzt – vor allem in Privatgärten, aber auch in den kleinen öffentlichen Beeten, die im Zuge der Dorferneuerung  entstanden sind. Wie viele Waldreben nun tatsächlich in Erlabrunn jedes Jahr erblühen, weiß keiner – aber es sind eine ganze Menge. In einem wunderschönen Privatgarten, der auf unserem Weg durch den Ort liegt, werden wir ein Begrüßungsgetränk zu uns nehmen, bevor uns die Gästeführerin Frau Ulrike Faust viele weitere, pfiffige und charmante Bespiele zeigt, die leicht im Garten umzusetzen sind. Auch über Rückschnitt, Krankheiten, Standort und Düngung der Clematis werden wir informiert. In einer Heckenwirtschaft lassen wir den Nachmittag am Main ausklingen.

    Anmeldung bis 1. Juni 2019

    Donnerstag, 6. Juni 2019 : Baselitz – Richter – Polke – Kiefer

    Die jungen Jahre der alten Meister

    Führung durch die Sonderausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart

    Gemeinsam mit Götz Adriani bereitet die Staatsgalerie Stuttgart in Kooperation mit den Deichtorhallen in Hamburg eine Ausstellung zum Frühwerk von Georg Baselitz, Gerhard Richter, Sigmar  Polke und Anselm Kiefer vor. Rund 80 bis 100 frühe Hauptwerke werden die spektakulären 1960er-Jahre in den Fokus nehmen. In diesem Zeitraum haben alle vier Künstler mit ihrem kreativen und produktiven Frühwerk die Grundlage für ihren Erfolg gelegt, der sie in Deutschland wie auch im Ausland zu den bedeutendsten Künstlern der Nachkriegszeit machte. Abgesehen von Sigmar Polke, der 2010 verstorben ist, unterstützen Richter, Baselitz und Kiefer mit singulären Leihgaben aus ihrem Besitz die Ausstellung. Die intensive Auseinandersetzung der vier Künstler mit ihrer Zeit und deren unmittelbaren Vergangenheit wird in der Schau durch ein Zeitpanorama der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse – vom Wirtschaftswunder und dem geforderten Wohlstand für alle, bis zu den Studentenunruhen und der außerparlamentarischen Opposition ergänzt.

    Anmeldung: bis 30. April 2019

    Donnerstag, 9. Mai 2019: Der Botanische Garten Würzburg

    Führung durch die Schaugewächshäuser

    Der Botanische Garten ist eine zentrale Einrichtung der Universität Würzburg. Er erfüllt vielfältige Aufgaben in der Lehre und für die Forschung – und das hat schon eine sehr lange Tradition und Geschichte. Gegründet wurde der Botanische Garten in Würzburg bereits vor über 320 Jahren. Wir werden durch die Schaugewächshäuser geführt und werden hoffentlich die herrlichen Strauchpfingstrosen noch in der Blüte bewundern können, die von Ende April bis Anfang Juni blühen und aus dem Nachlass des Pfingstrosensammlers Friedrich Hertle stammen.

    Anmeldung: bis 1. April 2019

    Dienstag, 30. April 2019: Schloss Dennenlohe

    Führung mit Baron Süsskind durch den Rhododendronpark und den Landschaftspark

    Baron Süsskind, der Besitzer des Schlosses und des Parks, wird uns durch seinen Schlosspark Dennenlohe im Mittelfränkischen führen. Der Dennenloher Schlosspark ist der größte Rhododendronpark Süddeutschlands und ein botanischer Garten mit 25 ha und drei verschiedenen Parkteilen. Bevor wir jedoch den Weg durch den Park antreten, werden wir ca 15 Minuten etwas über die Geschichte und den Garten im gelben Saal, einem Nebengebäude des Schlosses, erfahren. Der Weg führt uns danach über die Hügellandschaften des Landschaftsparks, die mit über dreißigtausend Osterglocken und Scilla bepflanzt sind – entlang des Dennenloher Schlossweihers auf elf Inseln, die wir über zahlreiche unterschiedliche Brücken und Stege erreichen können bis wir am Wegesende an der Schlossmauer und dem alten Rhododendronpark ankommen. Auf unserem Spaziergang können wir eine große Anzahl seltener Bäume, Sträucher und Stauden bewundern, wie zum Beispiel freistehende Sumpf-Zypressen im Schlossweiher. Die Artenvielfalt an Pflanzen schafft auch einen hervorragenden Lebensraum für unterschiedlichste Vogel- und Tierarten und bietet Raum für viele Pflanzen, die auf der Roten Liste aufgeführt sind. Die Hauptdarsteller des Dennenloher Rhododendronparks sind aber natürlich die Namensgeber: Rhododendren und Azaleen. Tausende Pflanzen, 500 Rhododendren- und Azaleensorten, verschiedenste Sammlungen wie über 50 Flieder-, ebensoviele Magnolien-, Helleborus-, Hosta- sowie Iris- und Hemmerocallissorten, sind im ganzen Park verteilt und verzaubern in den Monaten April bis Juli den Park in ein farbenfrohes Blütenmeer. Nicht umsonst ist der Schlosspark auch Mitglied der Royal Horticultural Society und des Botanic Gardens Conservation International. Der Park ist eine Traumkomposition aus Inseln und Brücken, Licht und Farben, von Rhododendren überwuchert, während der japanisch-chinesische Bachlauf sowie asiatische Tempel und Tore einen transzendenten Akzent setzen!

    Anmeldung: bis 01. März 2019

    Donnerstag, 10. Januar 2019: Emy Roeder im Kulturspeicher Würzburg

    Sonderführung/Sonderveranstaltung mit der Kunsthistorikerin Frau Liane Thau

    Beschreibung: Frau Thau wird uns in einer Sonderführung durch die Ausstellung Emy Roeder „Das Kosmische allen Seins“ die Künstlerin nahe bringen. Sie „war eine der profiliertesten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. In bemerkenswerter Konsequenz entwickelte sie anhand nur weniger Themen eine ganz eigene figürliche Bildsprache. Zeit ihres Lebens suchte Roeder das Wesentliche des menschlichen und kreatürlichen Daseins – innere Ruhe und Kraft, Zartheit, Liebe und Schutz, aber auch die tiefe Einsamkeit jedes Lebewesens – in ihren Werken wiederzugeben. Trotz meist kleinen Formats strahlen ihre weiblichen Akte und Gewandfiguren, ihre Gruppen von Freundinnen und  Geschwistern ebenso wie ihre Tierskulpturen eine selbstverständliche, ruhige Präsenz aus, die den Betrachter gefangen nimmt. Roeders Kunst nimmt damit eine besondere Stellung in der deutschen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts ein.“

    Anmeldung: bis 26. Dezember 2018

    Donnerstag, 24. Januar 2019: Führung und Verkostung bei Höfer Sekt

    Führung durch die Sektkellerei Höfer und Verkostung von 16:00 bis ca 18:00 Uhr

    Der Jahresbeginn sollte angemessen begangen werden. Was passt da besser als eine Führung mit der Gästeführerin der Stadt Würzburg, Frau Wagenbrenner, bei Höfer Sekt? Wir erfahren, welche Sektverfahren es gibt, welche Arbeitsschritte nötig sind und welche Weine verwendet werden. Wir steigen in einen Keller hinab, in dem die „Charakterköpfe“ der Sektkellerei reifen und hören, wie die Perlen in die Flasche kommen. Wir sehen eine der modernsten Abfüllanlagen Europas und – wir verkosten 3 Sekte, mit denen wir auf ein erfolgreiches Jahr 2019 anstoßen können.

    Anmeldung: bis 1. Januar 2019

    Mittwoch, 20. Februar 2019: Tizian und die Renaissance in Venedig

    Sonderausstellung im Staedelmuseum Frankfurt

    „Im Frühjahr 2019 widmet sich das Städel Museum einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: der venezianischen Malerei der Renaissance. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickeln Giorgione und der junge Tizian, aufbauend auf ihrem Lehrer Giovanni Bellini, in der Lagunenstadt eine höchst eigenständige Spielart der Renaissance, die auf genuin malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Nicht nur in Venedig selbst macht diese neue Malerei Furore; ihre Vertreter, allen voran Tizian, aber ebenso Sebastiano del  Piombo oder Lorenzo Lotto, verbreiten die Innovationen bald auch außerhalb der Serenissima. Ab den 1540er Jahren tritt mit Jacopo Tintoretto und Paolo Veronese erneut eine hochbegabte junge Generation auf den Plan, die in Venedig um Aufträge wetteifert.“ Diese Sonderausstellung werden wir mittels einer Führung kennenlernen.

    Anmeldung: bis 10. Januar 2019

    Dienstag, 19. März 2019: „Die Brücke“ in Baden-Baden

    Sonderausstellung im Frieder Burda Museum Baden-Baden

    Die farbenfrohen Werke des Deutschen Expressionismus sind ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung Frieder Burda. Mit rund 120 Werken, darunter 50 hochkarätige Gemälde, vermittelt die Ausstellung einen Einblick in das Werk von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde. Die Ausstellung ist konzentriert auf die Jahre von der Gründung 1905 bis 1914, dem Jahr nach der Auflösung der Gruppe und der Beendigung der Phase des Klassischen Expressionismus durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Nach über zehn Jahren ist sie die erste umfassende Schau zur Brücke. Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt neben vielen Leihgaben aus dem Brücke-Museum Berlin auch Werke der eigenen Sammlung sowie weiterer deutscher und internationaler Museen. Hervorzuheben sind auch die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren.

    Anmeldung: bis 1. Februar 2019

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