KulTourTreff Oberbayern

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Dirk Liehr

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Unsere Veranstaltungen:

    Dienstag, 24. September: Zum Baierwein am Bayern-Rhein

    In der Umgebung von Regensburg, unweit der Walhalla, befindet sich das sehr kleine und wenig bekannte Anbaugebiet des „Baierweins“. Dessen Tradition geht eventuell schon auf die Römer zurück. Galt der Tropfen in vergangenen Jahrhunderten als sauer, so produzieren die Winzer dort heutzutage einen schmackhaften Wein, meistens aus der „Elbling“ genannten Traube. Wir fahren mit der Bahn nach Regensburg und spazieren in die malerische Altstadt. Wer noch keine Brotzeit dabei hat, kann hier auch noch einkaufen. Dann besteigen wir ein Donauschiff und fahren stromabwärts – vorbei an der Walhalla – nach Bach an der Donau. In wenigen Minuten erreichen wir das kleine, an einem Weinberg liegende Weinbau-Museum. Dort erfahren wir alles zur Geschichte des Baierweins, seinen Besonderheiten, seiner Herstellung und können die große historische Weinpresse bewundern. Anschließend probieren wir den Tropfen natürlich und verspeisen dazu unsere Brotzeit. Schließlich fahren wir mit dem Linienbus zurück nach Regensburg und weiter mit dem Zug nach Hause.

    Kosten: 27-29 €, bestehend aus: mind. 11 € Anteil am Bayernticket; 11,50 € Schiffahrt; 5 € Eintritt, Führung und Weinprobe

    Mittwoch, 21.August: Koloman Moser in der Stuckvilla

    Heute besuchen wir die Villa des einstigen Münchner „Malerfürsten“ Franz von Stuck. Zunächst bewundern wir das Haus selbst als Kunstwerk, d.h. die erhaltenen bzw. wiederhergestellten Räume, die der Künstler selbst gestaltet hat. Dann gehen wir über zur Sonderausstellung mit Werken des Wiener Malers Koloman Moser, eines Zeitgenossen von Stucks. Noch mehr als dieser betätigte er sich nicht nur als Maler, sondern wurde auch „Designer“, Bühnenbildner, Innenausstatter und Modeschöpfer. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler der „Wiener Moderne“ um 1900 und des Jugendstils. Einige der hier gezeigten Ausstellungsstücke sind überhaupt erstmals öffentlich zu sehen. Nach dem Kunstgenuss spazieren wir zum Biergenuss in den Hofbräu-Biergarten am Wiener Platz (800 m, ca. 15 Min zu Fuß), bei Regen ins Wirtshaus.

    Kosten: 12 -15 € Eintritt und Führung (je nach Gruppenstärke); Einkehr

    Montag, 8.Juli 2019: Juli: Stauden zum Staunen – Führung durch den Weihenstephaner Sichtungsgarten

    Mit Bahn und Bus fahren wir nach Freising und besuchen den Staudengarten der Hochschule Weihenstephan. Wir bewundern nicht nur die schönen Blüten, sondern bekommen im Rahmen einer 90-minütigen Führung auch Erklärungen zu Standort, Pflege und Besonderheiten der einzelnen Pflanzenarten und haben Gelegenheit Fragen zu stellen. Anschließend „besteigen“ wir den Weihenstephaner Berg, um im Biergarten der ältesten Brauerei der Welt einzukehren. Der Rückweg zur S-Bahn erfolgt von dort zu Fuß. Wer möchte, kann natürlich auch wieder mit dem Bus fahren.

    Kosten: 6 – 8 € für die Führung; Anteil am MVV-Gruppenticket, je nach Bedarf bis zu 8 €; Einkehr

    Dienstag, 11.Juni: Von Burg zu Burg im Nymphenburger Schlosspark

    Vier „Burgen“ stehen im Park des Schlosses Nymphenburg: Die Magdalenenklause – als „Ruine“ und Einsiedelei, die Pagodenburg – im chinesischen Stil, die Badenburg – als fortschrittliches, echtes Badehaus und schließlich die von Cuvilliès entworfene Amalienburg. Da sie allesamt Bauwerke ersten Ranges sind, lassen wir heute mal das Hauptschloss links bzw. in der Mitte liegen, spazieren „von Burg zu Burg“ und schauen uns die Schlösschen ganz gründlich an. Die Einkehr findet als Pause innerhalb der Führung im „Schlosscafé Palmenhaus“ statt. Wenn das Wetter passt und Lust besteht, können wir hinterher noch in den Biergarten am Hirschgarten gehen.

    Wegstrecke: knapp 5 km auf bequemen Wegen im Schlosspark

    Donnerstag, 9. Mai: Im Blauen Land beim Blauen Reiter

    Wir fahren mit der Bahn nach Murnau und gehen ins Schlossmuseum. Dort bekommen wir eine Führung durch die Ausstellung und erfahren, wo und wie die Künstlergruppe des „Blauen Reiters“ begonnen hat. Das Schlossmuseum besitzt u.a. die größte Sammlung an Kunstwerken von Gabriele Münter, aber auch solche von anderen Künstlern, die zeitweise in dem Ort gelebt haben. Anschließend wandern wir hinunter, an den Rand des Murnauer Mooses und blicken in genau jene Landschaft, welche die Künstler so stark inspiriert hat. Im Wirtshaus „Ähndl“ kehren wir ein, werfen natürlich auch einen Blick in das Kirchlein nebenan und gehen dann wieder zurück nach Murnau. Unterwegs besichtigen wir noch das Haus, in dem Gabriele Münter mit Wassily Kandinsky gelebt hat und das sie bis 1962 bewohnte. Schließlich gehen wir zurück zum Bahnhof und fahren heim.

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