Reisetipps

    Ein Paradies für Radler rund um Amersfoort: Das Fahrrad ist im Linienboot „Eemlijn“ dabei

    Das Fahrradboot auf der Eem, Foto: Tourismusbüro Niederlande

    Das Fahrradboot auf der Eem, Foto: Tourismusbüro Niederlande

    Der Nationalpark Arkenheem-Eemland nördlich von Amersfoort (Provinz Utrecht) ist mit seiner offenen, weiten und flachen Landschaft ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Mitten durch den Nationalpark tuckert die „Eemlijn” – von Amersfoort im Süden über Soest, Baarn und Eemdijk bis nach Spakenburg oder Huizen. Der besondere Service: Fahrräder sind an Bord willkommen!

    Auf 18 Kilometern schlängelt sich die Eem durch die Landschaft; diese Flussroute und die Binnenseen Eemmeer (Spakenburg) bzw. Gooimeer (Huizen) befährt die „Eemlijn” im Liniendienst. Der Fahrradmitnahme-Service macht eine Radtour im Nationalpark noch komfortabler. Radfahrer können sich (auch kurzfristig) entscheiden, welche Strecke sie selbst radeln und wo sie sich einfach auf dem Boot einschiffen und von dort aus die Natur betrachten wollen. Da kein Weg, keine Straße die Eem entlangführt, der Fluss selbst für Radfahrer und Wanderer unerreichbar ist, ist die Fahrt mit dem Schiff wirklich noch ein Naturgenuss. Ein- und Ausstieg ist an verschiedenen Orten möglich; in der Hochsaison (15. Juni bis 14. September) fährt die Fähre täglich einmal hin und zurück.

    Fietsboot Eemlijn, www.eemlijn.nl/german/, Tel.: +31 6 51 94 22 79, an Bord Snacks und Getränke, eigene Verpflegung darf mitgebracht werden, Ein- und Ausstiege in Amersfoort, Soest, Baarn, Eemdijk und Spakenburg bzw. Huizen, 15. Juni–14. Sept. tgl., ab 15 Sept. nur mittwochs bis sonntags, Zustieg 2 € (1 €), jede Teilstrecke 2 € (1 €), Fahrräder 2–3 €.

    Weitere Informationen zum Fietsboot gibt es auf: www.vvvamersfoort.nl/de

    Polnische Feuersteinminen sind Weltkulturerbe

    Seit 5000 Jahren Bergbau in Krzemionki in der Heiligkreuz-Region

    Feuersteinmine in Krzemionki. Foto: Krzysztof Pęczalski

    Feuersteinmine in Krzemionki. Foto: Krzysztof Pęczalski

    Der Jubel war groß in der polnischen Woiwodschaft Świętokrzyskie (Heiligkreuz). Das Welterbe-Komitee der UNESCO hat auf seiner jüngsten Sitzung in Baku die mehr als 5.000 Jahre alte Bergbaulandschaft von Krzemionki zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Es ist die 16. Welterbe-Stätte im Nachbarland Polen und die erste in der Heiligkreuz-Region. Die Anlage gilt als ältestes und größtes Feuersteinbergwerk Europas. Im Museum von Krzemionki hofft man nun auf steigende Besucherzahlen.

    Schon vor mehr als 5.000 Jahren entstanden im Heiligkreuzgebirge die ersten Feuerstein-Bergwerke. Von etwa 3400 bis 1600 v. Chr. wurden bei Krzemionki mehr als 4.000 Schächte in die Erde getrieben. Sie reichten bis zu neun Meter in die Tiefe. Durch kaum mehr als einen Meter hohe Stollen fraßen sich die damaligen Bewohner immer tiefer in das Innere des Berges. Tonnen von Abraum mussten sie bewegen, um an die dünnen Schichten von Feuerstein zwischen dem Kalk zu gelangen. Kniend oder liegend wurde der Stein mit einfachen Werkzeugen herausgelöst.

    Foto: swietokrzyskie.travel

    Foto: swietokrzyskie.travel

    Feuerstein war das Gold der Jungsteinzeit, unverzichtbar zum Feuermachen, aber auch zum Bau von Waffen und Werkzeugen. Um daran zu gelangen, mussten die Bewohner nicht nur ungeheure körperliche, sondern auch geistige Anstrengungen vollbringen. Denn der Transport des Abraums oder die Belüftung der Schächte erforderte ausgeklügelte technische Systeme. Feuerstein aus Krzemionki war ein Exportschlager, der selbst mehr als 600 Kilometer von den Minen entfernt verwendet wurde.

    Der polnische Geologe Jan Samsonowicz hatte die ersten prähistorischen Feuersteinminen im Jahr 1922 entdeckt. Bald darauf wurden sie zum Denkmal erklärt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das große Gelände systematisch erforscht und gesichert und später für Besucher geöffnet. Seit 2004 gibt es dort eine mehr als 500 Meter lange Trasse durch den Untergrund, die Besuchern einen Eindruck von den Arbeiten unter Tage vermittelt. In den niedrigen Gängen sieht man, wie Zeitgenossen von Familie Feuerstein im düsteren Licht nach dem magischen grau-blauen Stein graben. Über der Erde wurde ein Schachteingang nachgebaut und es werden Beispiele für Waffen und Werkzeuge aus Feuerstein ausgestellt. Die gesamte touristische Route führt über eine Strecke von 1.500 Metern und umfasst auch eine nachgebaute neolithische Siedlung mit strohgedeckten Hütten, die von einem Graben und Palisadenzaun umgeben ist. Auf dem Gelände des Dorfes finden auch archäologische Workshops statt.

    Feuersteinmine in Krzemionki. Foto: Krzysztof Pęczalski

    Feuersteinmine in Krzemionki. Foto: Krzysztof Pęczalski

    Jährlich besuchen derzeit etwas 40.000 Menschen das archäologische Museum und Reservat Krzemionki, das heute zum Regionalmuseum im nahen Ostrowiec Świętokrzyski gehört. Durch die Ernennung zum UNESCO-Welterbe hofft man auf deutlich steigende Besucherzahlen in den kommenden Jahren. Gäste können in der Region auch weitere kultur- und industriegeschichtlich bedeutende Anlagen besichtigen. So wurde im kleinen Ort Nowa Słupia schon vor 2000 Jahren Eisenerz in einfachen Lehmöfen geschmolzen. Diese Tradition lebt wieder auf beim jährlichen Fest „Dymarki Świętokrzyskie“, dessen nächste Ausgabe am 17. und 18. August 2019 geplant ist. Sehenswert ist auch der erste mit Koks befeuerte Hochofen Polens in Starachowice, der heute Kernstück eines Museums für Natur und Technik ist. Noch weiter in die Erdgeschichte zurück geht es in Bałtów, wo man Fußabdrücke von Dinosauriern fand. Dort zieht heute ein Jurassic-Park als großes Freizeit- und Informationszentrum zahlreiche Besucher an.

    Foto: swietokrzyskie.travel

    Foto: swietokrzyskie.travel

    Informationen über das Museum und Reservat in Krzemionki unter
    www.krzemionki.pl

    Das Reservat liegt etwa 70 Kilometer östlich der Woiwodschaftsstadt Kielce.

    Foto: swietokrzyskie.travelFoto: swietokrzyskie.travel

    Foto: swietokrzyskie.travel

    Mehr zur Heiligkreuz-Region unter
    www.swietokrzyskie.travel

    Silvester 2019/2020 Kultur- und Wandertage in und um München

     

    München ist groß, München ist lebendig und München ist interessant!


    Historisch und kulturell bietet München viel und die Naturliebhaber kommen auch nicht zu
    kurz. Die Isar bietet den perfekten Ausgleich zum Großstadttrubel, Sightseeing und
    Shopping. Einen Überblick verschaffen wir uns bei unseren Wanderungen und Ausflügen.


    Termin: 27. 12. 2019. bis 1. Jan. 2020


    Reiseorganisator- und Leiter: Irina Sausner (Tel.: 05258 / 7107)


    Kategorie: 1,5 – 2


    Mindestteilnehmerzahl: 12


    Unterkunft:
    Wir wohnen in Hotel One Campus
    Tegernseer Landstraße 165, Obergiesing – Fasangarten, 81539 München


    Parken: Hoteleigene Tiefgarage steht Ihnen „gebührenpflichtig“ zur Verfügung.


    Anreise mit der Bahn: Der Münchener Hauptbahnhof bietet eine direkte Anbindung an den
    U-Bahnhof Wettersteinplatz, der nur 400 m vom Motel One entfernt liegt


    Preis p. P. im DZ: 538,00 €
    Einzelzimmerzuschlag: 143,00 €


    Leistungen:
    5 Übernachtungen im Hotel im DZ oder EZ mit Frühstücksbuffet
    Alle Fahrtkosten vor Ort
    Stadtführung in München
    Silvesteressen und Programm


    Reiseleitung: Irina Sausner


    Das Programm:


    27.12.2019


    Anreise bis 18:00 Uhr Begrüßung und Programmvorstellung und anschließend ein gemeinsames
    Abendessen.


    28.12.2019 München zu Fuß


    Eine Stadtführung durch die Stadt München. Anschließend haben wir Zeit zur freien Verfügung.
    Was wäre eine Reise nach München ohne einen Besuch in einem traditionellen bayerischen
    Brauhaus, wo wir auch unser Abendessen einnehmen.


    29.12.2019 Münchens königlichster Park


    Wie eine Prinzessin oder ein Prinz darf man sich beim Lustwandeln durch den Park von Schloss
    Nymphenburg fühlen. In den Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts warten kleine Prachtbauten
    wie die Amalienburg, die Badenburg oder die Pagodenburg auf ihre Entdeckung. Bassins,
    Fontänen, Seen und Teiche, Brücken, Salettchen, Kabinett- und Ziergärten sind bestens geeignet,
    die Fantasie der Spaziergänger zu entfachen.


    30.12.2019 Eine Winterwanderung vom Starnbergersee bis zum Schloss Berg


    Das Schloss Berg wurde im Jahr 1676 errichtet. Anfang des 18. Jh. erlebte das Schloss seine
    Glanzzeit, es wurden prächtige Feste und Jagden abgehalten. Mitte des 19. Jh. ließ Maximilian II.
    Große Umbauten am Schloss durchführen. Nicht weit vom Schloss sehen wir die Votiv Kapelle.
    Die Kapelle ließ man dort errichten, wo man am 13. Juni 1886 König Ludwig II. tot auffand.
    Unsere Wanderung führt uns von Starnberg zu diesen beiden geschichtsträchtigen Orten. Nach
    der Wanderung bietet sich noch ein Rundgang durch Starnberg an.


    31.12.2019 Isar`s Flussauen und eine Wehranlage bieten die Abwechslung


    Die Isar oberhalb von Grünwald zeigt sich von ihrer ursprünglichen Seite. Auf schmalen Pfaden
    wandern wir durch das Unterholz. Wir erleben eine intakte Flussauenlandschaft mit vielen
    kleinen Nebengewässern. In Baierbrunner angekommen, besuchen wir die Wehranlage. dort
    können wir eine moderne Flussregulierung besichtigen.


    1. 1. 2020 Nach dem Frühstück ist es Zeit „Tschüss“ zu sagen


    Programmänderungen insbesondere wetterbedingt vorbehalten.

    Anmeldungen und weitere Informationen:

    Irina Sausner irke (@) gmx.de
    Wiedkamp-19 Tel.: 05258 – 7107
    33154 Salzkotten Mobil: 0162 / 964033

    Neu, nah, nachhaltig: frische Deutschland-Routen für diesen Sommer

    Wander- und Radurlaub: in Brandenburg, Bayerischem Wald, Sauerland und Schwaben

    Hagen – 11. Juni 2019. Neu, nah, nachhaltig – Wikinger Reisen verbreitert sein Deutschland-Programm für Wander- und Radurlauber. Wer kurze Anreisen und keine Flüge möchte, geht einfach mal hierzulande auf Entdeckungstour. Auf der Schwäbischen Alb erkunden kleine Wandergruppen Premiumwege, im Bayerischen Wald geht es über den Goldsteig – ebenfalls ein Qualitätsweg. Individualurlauber nehmen eine aktive Auszeit im Sauerland. Oder starten zu einer neuen Radreise durchs Havelland.

    Erlebnistour auf der Schwäbischen Alb: zu Burgen, Höhlen und Wasserfällen
    Trutzige Ritterburgen und prachtvolle Schlösser, geheimnisvolle Höhlenszenerien, Krater, Quellen und Wasserfälle – die Schwäbische Alb ist eine einzigartige Kulturlandschaft mit teils prähistorischen Premiumwegen. Von Münsingen-Gundelfingen aus genießen kleine Wikinger-Wandergruppen den Blick auf die Burg Hohenzollern, entdecken den Uracher Wasserfall, das Lautertal, den schroffen Albtrauf und die gemütliche Rohracher Hütte. Ein mystisches Erlebnis ist die Wimsener Wasserhöhle, Rückzugsort vieler Fledermäuse. Per Boot geht es durch dieses einzigartige Labyrinth.

    Genuss im Bayerischen Wald: fünf Etappen auf dem Goldsteig

    Fünf Genießeretappen auf dem Premiumwanderweg Goldsteig, 1.000er-Gipfel und Granitlandschaften, die Drei-Flüsse-Stadt Passau und ein Naturhotel mit Feinschmeckerrestaurant. Aus diesen Zutaten macht Wikinger Reisen einen neuen geführten 8-tägigen Wandertrip. Gemeinsam entdecken Aktivurlauber die schönsten Ecken des zertifizierten Qualitätsweges im Bayerischen Wald. Startpunkt ist das Ilztal auf der Südetappe mit dem Naturschutzgebiet Halser Ilzschleifen. Weitere Stationen sind u. a. Geiersberg und Dreisesselberg, Passau und die Grafmühle. Sie ist eine der ältesten noch bewirtschafteten Mühlen Deutschlands, seit 2016 mit Bio-Siegel.

    Auszeit im Sauerland: Wandern und Wellness in der Qualitätsregion
    Tief im Westen der Republik ist die Welt beschaulich, ursprünglich und vor allem sehr grün. Das Sauerland ist nicht ohne Grund die erste Qualitätsregion „Wanderbares Deutschland“. Neben Rothaarsteig und dem „Kahlen Asten“ erwarten Naturfans hier malerische Örtchen, Stille und entspannende Panoramablicke in endlose Landschaften. „Wandern & Wellness – Auszeit im Sauerland“ heißt die neue individuelle Tour mit drei komfortablen Hotels: in Willingen, im Höhendorf Langewiese bei Winterberg und in Schmallenberg. Von hier aus starten individuelle Aktivurlauber ihre vorgeplanten Touren locker im eigenen Tempo und nur mit Tagesrucksack. Für den Gepäcktransport ist gesorgt.

    Relaxte Radtour durchs Havelland: auf den Spuren von Fontane und Lilienthal

    Schlösser und Seen im Havelland, Foto: wikinger

    Schlösser und Seen im Havelland, Foto: wikinger

    Vom Westen in den Osten. Individuell reisende Bikefans entdecken das malerische Havelland in Brandenburg. Auch das ganz relaxt: Die vier Tagesetappen liegen zwischen 25 und 56 Kilometern, die Radwege sind eben und gut ausgebaut. Startpunkt ist Caputh. Auf den Spuren von Fontane und Lilienthal geht es von hier aus rund um den Schwielowsee, zur Künstlerkolonie Ferch und durch den Nationalpark Nuthe-Nieplitz. Dann weiter nach Potsdam über die Glienicker Brücke, zu den Gärten von Sanssouci und ins Holländische Viertel.

    Willkommen in Hamburgs erstem Frauenhotel – im Hotel Hanseatin!

    Mitten im Herzen der Stadt, bei der Muskhalle, in der Nähe der Messehallen und des Kongreßzentrums, nur wenige Minuten von der Alter, den Einkaufspassagen und der Oper entfernt, steht das wunderschöne denkmalgeschützte haus, in dem sich das Hotel Hanseatin und das Frauencafé befinden.

    Das Hotel hat liebevoll und individuell eingerichtete Zimmer.

    Hotel Hanseatin
    Dragonerstall 11
    20355 Hamburg
    Tel. 040 / 341 345
    Fax 040 / 345 825
    E-Mail: frauen@hotel-hanseatin.de
    Internet: www.hotel-hanseatin.de

    49ontop–Insidertipp: die Quinta Alegre auf Madeira

    Das ursprüngliche Madeira erleben Sie in der Quinta Alegre, im sonnigen Südwesten der Atlantikinsel. Mitten im Weinberg, mit traumhaftem Ausblick auf das Meer, ruhig gelegen im Landhausstil. Der Südwesten Madeiras ist touristisch noch wenig erschlossen. Bei Ihren Wanderungen kommen Sie an Zuckerrohr- und Bananenterrassen vorbei, freuen sich an immer wieder anderen, blühenden Sträuchern, staunen über Baumfarne und Palmen. Die berühmte Lorbeerwald von Rabaçal ist nach zwanzig Minuten mit dem Mietwagen erreicht. Vor Ort werden Sie vom Leiter der Quinta persönlich betreut. Jochen Lebro ist seit 15 Jahren dem Haus Wikinger auf das Engste verbunden und war mehrere Jahre Wanderführer auf Madeira. 49ontop Mitglieder erhalten bei Buchung einen Top-Preis – dies gilt insbesondere für “Überwinterer”.

    E-Mail: quinta-alegre@mail.telepac.pt
    Internet: www.quinta-alegre.com

     

    Teide schneebedeckt mit Blume

    Unser Reisetipp für Natur- und Wanderliebhaber:

    Das neue 4-Sterne-Wohlfühlhotel Luz del Mar, im Nordwesten Teneriffas, in der Region Isla Baja.

    Weitere Informationen: www.luzdelmar.de